STAGETEC präsentiert neue Baugruppen für
den NEXUS STAR
Neue MADI-Karte RMF 02 und neue Sync.-Karte RSYNC bieten mehr Funktionen und mehr Komfort
Berlin, August 2008: Kurz vor der im September
beginnenden IBC stellt der Berliner Pro-Audio-Spezialist STAGETEC zwei neue Baugruppen
für seinen
Audio-Großrouter NEXUS STAR vor.
RMF 02 mit zwei Anschlussarten und integrierter Pegeleinstellung
Die neue Baugruppe RMF 02 ist eine MADI-Karte, die ab Werk sowohl
mit BNC-Steckverbindern als auch mit Steckplätzen für optische SFP-Module
ausgestattet ist. Je nach Bedarf kann entweder die Kupferverbindung oder die optische
Verbindung genutzt werden, ohne dass eine zweite Karte vorhanden sein müsste.
Die Auswahl an SFP-Modulen ist breit: Es stehen unter anderem Singlemode, Multimode
und CWDM (optischer Wellenmultiplex) zur Verfügung. Die Eingänge erkennen
automatisch die Anzahl der ankommenden Kanäle und deren Formate. Die Ausgänge
können auf die gewünschte Kanalzahl eingestellt werden (56 bzw. 64 Kanäle
bei 48 kHz; 28 bzw. 32 Kanäle bei 96 kHz); als Ausgabeformate stehen bei 96
kHz das Legacy- oder das Double-Frequency-Format zur Verfügung.
Als weiteres Komfortmerkmal neben den Anschlussarten verfügt die RMF 02 Baugruppe über
einen integrierten Signalprozessor für die Pegeleinstellung. Für bis zu
4 x 64 Eingänge und 4 x 64 Ausgänge kann so eine schnelle und komfortable
Pegelanpassung direkt im NEXUS-System erfolgen.
Beim Einsatz in NEXUS-STAR-Routern die mit der integrierten
CPU-/Multiplexer-Baugruppe RCX ausgestattet sind, unterstützt RMF 02 das NEXUS-STAR-Konzept
der vollständigen
Redundanz mit redundanter RCX-Baugruppe und redundantem Bus-System in der Backplane.
Die Baugruppe RMF 02 ist seit Mitte Juli erhältlich und
wird auf der IBC zu sehen sein.
RSYNC: Integrierte Synchronisation mit
HDTV-Unterstützung

Ebenfalls auf Anwender der RCX-Baugruppe in NEXUS STAR zielt die
neue Synchronisations-Baugruppe RSYNC.
Ihre Aufgabe ist die Synchronisation des gesamten Audionetzes auf unterschiedliche
Synchronisationsquellen. Im Unterschied zur Vorgängerlösung, bei der die
Video- und Wordclocksynchronisation in die Prozessorkarte RCPU integriert war, steht
den Anwendern nun eine integrierte Baugruppe für die Synchronisation zur Verfügung.
Das wichtigste: Neben den bisher schon unterstützten Signalen AES-Referenz (symmetrisch
und unsymmetrisch), und PAL sowie NTSC erlaubt RSYNC nun auch die Synchronisation
gängiger HDTV-Signale (Trilevel). Einzig die Wordclock-Synchronisation bleibt
wie bei den bisherigen Systemen auf der Prozessorkarte (Früher: RCPU, jetzt
RCX) angesiedelt. Da die RSYNC-Karte aber AES- und Wordclock-Ausgänge besitzt
und der Synchrontakt netzwerkweit verteilt wird, kann sie gleichzeitig als Wordclockverteiler
und -wandler eingesetzt werden.
Die neue RSYNC-Baugruppe wird auf der IBC Amsterdam vorgestellt und zeitgleich
in den Vertrieb kommen. |